Fakten rund um Cannabis – CannaGate
Fakten rund um Cannabis

Fakten rund um Cannabis

Studien in Bezug auf Cannabis

Zu den wichtigsten Anwendungsbeispielen von medizinischen Cannabis gehören Schmerzen. Nach der oralen Einnahme von Cannabis, erreicht das THC das zentrale Nervensystem durch den Blutkreislauf. Dort bindet sich das THC an die Cannabinoid Rezeptoren Typ1 oder Typ2, dabei kommt der Cannabinoid Rezeptor Typ2 vorallem ausserhalb vom zentralen Nervensystem im Immunsystem vor. Genau zu Forschen wie sich die Wirkung von Cannabis auf den menschlichen Körper verhält, kann schwierig werden, da Cannabinoidrezeptoren im Gehirn des Menschen sehr verbreitet sind. Die Rezeptoren sind auf vielen Gliazellen und Neuronen vorhanden. Die Wirkung der Einnahme von Cannabis kann als entspannend und euphorisch bezeichnet werden. THC gilt als "feel-good-chemical", dies ist die Bezeichnung von einem Team der Syracuse University im US-Staat New York.

Schmerzen werden durch Patienten, welche Cannabis konsumieren als nicht mehr störend empfunden, jedoch gilt die Wirkung von Cannabis deshalb nicht als "schmerzfrei". Es wurden 18 experimentelle Studien durchgeführt, dort wurde erkannt, dass Cannabinoide die Schmerzschwelle nur wenig anheben, ebenfalls wird die Schmerztoleranz kaum verändert. Die Hauptwirkung von Cannabis besteht gemäss der Auswertung von Daten darin, dass ein Schmerz durchaus erträglicher gemacht werden kann, weil die Patienten den Schmerz quasi "ausblenden", indem sie die Wirkung des Cannabis geniessen und sich in einer entspannteren Lage befinden als vor dem Konsumieren.

Daraus zu schliessen ist, dass Patienten mit chronischen Schmerzen möglicherweise genau aus diesem Grund Cannabinoide bevorzugen. Insbesondere bei neurophatischen Schmerzen, die auf Analgetika nicht ansprechen, bevorzugen sehr viele Patienten die Wirkung von Cannabis.

Der Einsatz von CBD Öl gegen Schmerzen

Ob Zahn-, Muskel-, Kopf- oder Nervenschmerzen - Die Schmerzen können von diversen Stellen unerwartet auftreten. Es gibt viele Menschen die nur sehr selten auf synthetische Schmerzmittel zurückgreifen und vorallem die Kräfte der Mutter Natur bervorzugen. Für solche Personen kann CBD Öl durchaus die richtige Wahl sein. Es gibt ausserdemdiverse Arten von Cannabispflanzen, diese enthalten auch unterschiedliche Mengen an chemischen Verbindungen. Es gibt zudem verschiedene Arten wie das CBD Öl aus der Hanfpflanze extrahiert wird, danach wird jedenfalls der Extrakt einem Trägeroil zugegeben, welches zum Beispiel Kokosöl sein kann. In der Naturmedizin wird Cannabis seit Jahrtausenden angewandt um Angstzustände, innere Unruhe, Hauterkrankungen, Schmerzen und Entzündungen zu behandeln. Die grösste Bedeutung dabei, hat das Cannabidiol CBD, dieses macht den Menschen nicht abhängig und auch nicht "high". CBD Öl kann zu jeder Zeit problemlos konsumiert werden, ohne dabei mit unerwünschten Nebenwirkungen rechnen zu müssen. CBD hat sich gemäss diversen Patientenerfahrungen und Studien entzündungshemmend und krampflösend auf den menschlichen Körper ausgewirkt. Gleichzeitig hat das CBD eine antioxidative Wirkung, es fängt schädliche freie Radikale ein, welche im Zuge einer Entzündung entstehen können. Laut wissenschaftlicher Untersuchungen, lassen sich konventionelle Schmerztherapien mit CBD Öl wunderbar ergänzen. Ausserdem behaupten Forscher, dass CBD Öl den Konsum von konventionellen Schmerzmitteln dratsich reduzieren kann, was wiederum die Nebenwirkungen dieser Schmerzmittel ebenfalls reduziert.

Bezüglich der Dosisv soll zuerst mit einer niedrigen Dosierung begonnen werden, danach kann die Menge an CBD Tropfen schrittweise erhöht werden, bis eine Schmerzlinderung erreicht worden ist. Sobald die optimale Dosierung erreicht wurde, soll bei diese Dosierung konstant beibehalten werden. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass jeder Mensch unterschiedlich auf CBD Öl reagiert. Ausserdem dürfen wir keine genauen Dosierungsempfehlungen abgeben oder Heilversprechen abgeben. Wir lassen jedoch die diversen Studien und Erfahrungsberichte dafür sprechen, das CBD Öl ein sehr grosses Potential hat, was Schmerzlinderung und Schmerzbehandlungen betrifft.

Nebenwirkungen

CBD stellt kein signifikantes Risiko dar, jedoch können folgende Erfahrungen gemacht werden:

  • Müdigkeit
  • Veränderung im Appetit (Beispiel Hungergefühl)
  • Gewichtsveränderung

Eine Übersicht

Das Endcannabinoid System

Cannabinoide-Übersicht

THC

THC ist für seine psychoaktive Wirkung bekannt. THC ist in der Schweiz verboten, sofern der Gehalt höher als 1% ist. Es gehört ausserdem zu den Betäubungsmitteln. Die wichtigste Erkenntnis, welche durch THC gemacht wurde, ist das Erkennen des Endcannabinoid-Systems im menschlichen und tierischen Körper. THC soll gemäss Forschern mit Teilen des Gehirns interagieren, welche sonst vom endogenen Neurotransmitter kontrolliert werden.

THCA

Tetrahydrocannabinolsäure ist im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv. THCA ist der Hauptbestandteil von Cannabis und es wandelt sich in D9-THC um, wenn es verbrannt oder erhitzt wird. Es gibt auch bei THCA bereits Studien, welche aber noch nicht komplett ausgereift sind. Die Studien lassen darauf schliessen, dass das THCA stark entzündungshemmend, anti-tumurös, krampflösend und apetitanregend  wirkt.

THCV

Vorallem in zentralafrikanischen Sorten kommt THCV vermehrt vor. Studien erforschen momentan, ob THCV allenfalls Beihilfe schaffen kann bei Diabetes und Stoffwechselessstörungen.

CBD

CBD ist nicht psychoaktiv und es hat nur moderate Nebenwirkungen, daher ist es ideal für medizinische Anwendungen bei Kindern und älteren Menschen. CBD kann gemäss Studien entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Ausserdem wurden bereits gute Ergebnisse bei der Behandlung von Tumoren gemacht. CBD kann auch bei Stress und Schlafproblemen helfen. CBD-Produkte mit weniger als 1% THC Gehalt sind in der Schweiz legal.

CBDA

CBD-Carbonsäure ist der Hauptbestandteil von Cannabispflanzen, welche mit einem erhöhten CBD Gehalt gezüchtet werden. CBDA und THCA enthalten am meisten entzündungshemmende Eigenschaften, es wirkt gemäss Studien entzündungshemmend und tumorhemmend.

CBN

Cannabinol ist ein Oxidationsprodukt von THC. CBN entsteht, wenn THC-Sauerstoff und Wärme ausgesetzt sind. CBN sorgt für den sogenannten Couch-Lock Effekt, das Gefühl sich in einem schweeren Körper zu befinden. CBN wirkt etwas psychoaktiv, es hat aber vorallem sehr viel Potential für eine Schlaftherapie, dies wurde von Forschern herausgefunden.

CBG

Cannabigerol ist kein psychoaktives Cannabinoid und regt gemäss Studien das Wachstum neuer Gehirnzellen an, dies soll auch bei älteren Menschen der Fall sein. Gemäss Studien wirkt CBG ausserdem stimulierend auf das Knochenwachstum, soll antibakteriell wirken und Wirkungen gegen Schlaflosigkeit zeigen. Ausserdem soll CBG die Gesamtwirkung vom Cannabis beeinflussen.

CBC

Cannabichromen ist ebenfalls nicht psychoaktiv und hat gemäss Studien bei der Behandlung von Angst und Stress eine zehnmal stärkere Wirkung im Gegensatz zu CBD. CBC soll gemäss Forschern hilfreich sein bei der Behandlung von Schmerzen und soll ausserdem antivirale und tumorhemmende Wirkungen mit sich bringen. Es gibt sogar einen Nachweis, dass CBC das Wachstum vom Knochengewebe anregt.

 

Quellen:

https://www.aerzteblatt.de/ - Kann Cannabis Schmerzen wirklich lindern?
https://www.medcan.ch/ - Medizin - Cannabinoide - 8 Cannabinoide mit medizinischem Potenzial
https://cbd360.de - Schmerztherapie mit Cannabisöl? Das musst Du über CBD gegen Schmerzen wissen