Wissenswertes über CBD

Wissenswertes über CBD

Epilepsie

Tierversuche, Fallberichte und erste klinische Studien zeigen, dass CBD antieptileptische EIgenschaften Eigenschaften aufweisen. Vor allem in den USA aber mittlerweile auch in Deutschland und anderen europoäischen Ländern wird CBD mit teils ziemlich guten Resultaten gegen die genetisch-bedingte Epilepsieform, dem Dravet-Syndrom oder gegen das Lennox-Gastaut-Syndrom angewandt. Anscheinden soll CBD offenbar auch erfolgreich gegen anderen Formen der Epilepsie eingesetzt worden sein. Gemäss einer Studie, welche vor mehr als 35 Jahren gemacht wurde, sind 8 Patienten mit Epilepsie entweder 3mg CBD pro kg Körpergewichtoder mit einem Placebo behandelt worden. Vier der 8 CBD Patienten hatten während dem Experiment keinerlei Krämpfe mehr, 3 weitere Patienten zeigten massive Verbesserungen ihres klinischen Zustands. Bei einem der Patienten war CBD nicht wirksam.

Gemäss einer Umfrage der USA mit 117 Kindern welche Epilepsie hatten, berichten 85% ihrer Eltern, dass die Anfalsshäufigkeit reduziert wurde. 14%gaben eine vollständige Verbesserung an. Die mediane Dauer und die madiane CBD-Dosis waren rund 7 Monate bzw. rund 4.5mg / kg Körpergewicht pro Tag. Ein hoher Anteil der Teilnehmer berichtete zudem von einem optimierten Schlaf, einer besseren Wachheit den Tag durch und einer allgemein verbesserten Stimmung.

Cannabis, welche einen hohen CBD Gehalt zeigte auch nach einer israelischen Studie vielversprechende therapeutische Wirkungen bei rund 80 Patienten im Alter zwischen 1 und 18 Jahren, bei welchen andere Therapien erfolglos waren. Die betroffenen Patienten waren resisten gegen Standardmedikamente zur Behandlung der Epilepsie und bei 66% versagte auch die ketogene Diät. Alle Patienten begannen 2014 eine Behandlung mit CBD Öl und wurden für mindestens 3 Monate damit behandelt. Die gewählte Mischung des Öls enthielt CBD und THC im Verhältnis 20:1, mit Olivenöl als Trägeröl. Unser CBD-Öl von CannaGate enthält Kokosöl als Trägeröl und ist sogar noch optimaler für eine gesunde Einnahme. Die CBD-Dosis reichte von 1 bis 20mg pro kg Körpergewicht täglich. Die Behandlung mit CBD ergab einen signifikanten positiven Effekt auf die Anfallsschwere. Die meisten Kinder, davon 89% berichteten von einer Reduktion der Anfälle. 13 der Teilnehmer gaben an, dass sich die Verringerung um bis zu 100% ausgewirkt hat. Bei den restlichen Patienten war ebenfalls eine Verringerung bemerkbar bis zu 75%, bei nur 19 Patienten machte sich die Verringerung der Anfälle unter 20% bemerkbar, und 5 Patienten berichteten von einer Zunahme der Anfallsschwere, was zu einem Absetzen von CBD führte. Es wurde zudem eine Verbesserung bemerkbar gemacht von Verhalten, Wachheit, Sprache, Kommunikation, motorische Fähigkeiten und Schlaf. Nebenwirkungen waren Schläfrigkeit, Erschöpfung, Magen-Darm-Beschwerden und Reizbarkeit, welche bei 5 Patienten zum Absetzen von Cannabis führte.

Bei ca 40 Kindern aus Mexiko führte die Verwendung von CBD zu einer deutlichen Reduktion der Anfälle und bei 16% sogar zu einer Anfallsfreiheit. Die benutzten Medikamente wurden reduziert bei 20% der Fälle. Zudem ergaben sich keine schweeren Nebenwirkungen bei den Kindern. 

Eine Studie aus Colorado, USA hat 119 Patienten mit CBD Öl behandelt, im Durchschnitt dauerte die Behandlung rund 12 Monate. 24% dieser Patienten sprachen auf Cannabis an, wobei das Ansprechen als eine Redzuktion der Anfälle um mehr als 50% definiert wurde. In einem Krankenhaus in Massachusetts in Boston war CBD sehr wirksam bei der Behandlung von Epilepsie aufgrund einer tuberösen Sklerose. Hierbei handelt es sich um eine genetische Störung, welche die neurologische Manifestation einer Epilepsie ist. 18 von 56 Patienten die an diesem Experiment mit der Behandlung von CBD teilnhamen, hatten die Diagnose einer TS. Als Einstiegsdosis wurde 5mg / kg Körpergewicht definiert, dabei wurde die Dosis wöchentlich erhöht um schlussendlich die Maximaldosis von 50mg / kg Körpergewicht zu erreichen. Vor der Behandlung lag die Anfallshäufigkeit bei 22 und danach bei 13. Bei 112 dieser Patienten die mit CBD gleichzeitig Clobazam einnahmen, betrug die Rate des Ansprechens rund 60%. verglichen mit den 33% bei 6 Patienten die kein Clobazam einnahmen.

 

Quelle: CBD - Ein Cannabinoid mit Potenzial, Franjo Grotenhermen