Die Patienten und das Cannabis – CannaGate
Die Patienten und das Cannabis

Die Patienten und das Cannabis

Was ist ein Kopf-Hals Tumor?

Ein Tumor dieser Art kann in der Mundhöhle, im Rachen, am Kehlkopf, sowie vor allem in der Schilddrüse auftreten. Bei den häufigsten Fällen handelt es sich um Plattenpithelkarzinome, seltener sind Adenokarzinome, dies sind Tumore die Ihre Entstehung aus dem drüsenartigen Gewebe haben. Allein in Deutschland gibt es bis zu 10‘000 Menschen, die an Tumoren der Art Kopf-Halsbereich erkranken.

Die Cannabis Studie

Es wurde eine Studie mit Patienten mit einem neu diagnostizierten Kopf-Hals-Tumor durchgeführt durch Forscher der McMaster University in Hamilton Ontario (Kanada). Die Patienten konsumierten einmal in der Woche Cannabis. Die Forscher behaupten in Folge der Studie, dass dich der Appetit und das Wohlbefinden der Patienten verbesserten, zudem sei ein Rückgang von Schmerzen und Depressionen zu erkennen im Gegensatz zu Patienten die kein Cannabis konsumierten. Einer der Forscher namens Michael K. Gupta behauptet zudem, dass die Ergebnisse Ihrer Studie zeigen, dass eine Cannabis-Behandlung vielversprechend sei. Es wurden rund 150 Patienten nach der Diagnose ins Krebszentrum aufgenommen, welche durchschnittlich 62 Jahre alt waren und zu rund 94% männlich waren. Weiter behauptete Gupta dass in Bezug auf das Edmonton-Symptombewertungssystem positive Verbesserungen festzustellen waren.

Obwohl die Forschungsdaten begrenzt sind, hat der Zugang und die Akzeptanz von Cannabis für medizinische Zwecke zugenommen, behauptet Gupta. Zudem erwähnt er antiemetische und analgetische Wirkungen zu erkennen nach dem Konsum von Cannabis bei Patienten mit Krebs. Zudem beschreibt Gupta, dass eine der grössten Schachstellen dieser Ergebnisse die Ungewissheit in welcher Menge das Cannabis verwendet wurde.

Es gibt Spezialisten in Schmerzbehandlungen welche verschiedene Titrationen von CBD und THC verwenden. Es seien weitere Studien geplant, die genauere Einsicht in die Wirkung von Cannabis zeigen werden, sagt Gupta.

Quelle: Medpagetoday